Zum Hauptinhalt springen

Frühere Online-Vorträge 2026

Montag, 20.07., 19.00 Uhr - online: Dr. Ruth C. Fischer
"Im Denken liegt des Schicksals Saat." (Buddha) - zur Konstitution des Menschen

Picasso zu BalsacIn der Theosophie sind die Analysen zur Entstehung von Kosmos und Mensch zentral. Entsprechend sind die beiden Hauptbände der „Geheimlehre“ von Helena P. Blavatsky mit „Kosmogenesis“ und „Anthropogenesis“ benannt. Der Verfasstheit des Menschen als dem Hauptakteur in der Welt gilt eine besondere Betrachtung. Der Mensch, das heißt eben auch wir selber, unser Sein und unsere Stellung in der Welt sind ein zentrales Erkenntnismotiv. Die Theosophie sieht den Menschen aus sieben dynamisch miteinander interagierenden Komponenten konstituiert. In dem Vortrag soll auf diese im Menschen wirkenden Komponenten eingegangen werden. Besonderes Augenmerk wird auf die Komponente des Wünschens und Wollens gerichtet. Es wird die Frage nach dem Zusammenhang von Wünschen und Wollen aufgeworfen. Beachten wir unsere Wünsche: Sie könnten in Erfüllung gehen!
Dr. Ruth Fischer studiert seit vielen Jahren Theosophie. In der TG Adyar unterstützt sie die Redaktion des Adyarheftes mit eigenen Artikeln und zahlreichen Übersetzungen aus dem englischsprachigen Theosophist. Ruth hält Vorträge bei unseren Veranstaltungen sowie auch online und
schöpft dafür aus ihrem reichhaltigen Fundus. 

Illustration von Pablo Picasso zur Erzählung "Das unbekannte Meisterwerk" von Honoré de Balzac

 

SOMMERTAGUNG 2026

unser Motto: Die Theosophie hat viele Facetten für unterschiedliche Interessen

Termin: Sonntag, 05.07., Anreise ab 14.00Uhr, bis Donnerstag, 09.07.26, Abreise nach dem Mittagessen
Beginn der Tagung: Sonntag, 17.00 Uhr; Ende Donnerstag gegen 12.00 Uhr;

Tagungsort: Landhaus Kehl in Tann-Lahrbach/Fulda, Eisenacher Str. 24, 36142 Tann-Lahrbach, https://www.landhaus-kehl-rhoen.de/

unser Programm:
morgens: Einstimmungen
vormittags:
unsere Vorträge
Dr. Ruth Fischer: "Im Denken liegt des Schicksals Saat" (Buddha) - zur Konstitution des Menschen 
Matthias Wenger: "Das Wesen der Liebe aus platonischer Sicht: Platons Gastmahl und seine Präsentation des Eros"
Brigitte Molnar: "Die Bedeutung von Ostern", basierend auf einem Beitrag von Herbert Brandl in der SZ
Dr. Manfred Ehmer: "Hyperborea - das Geheimnis eines untergegangenen Kontinents"
Karin Uebe: Tarot - "Die Reise des Helden“ nach Hajo Banzhaf
Kyra Bassl: "Licht auf den Pfad" - der individuelle und der gemeinsame Weg der Theosophie
an den Nachmittagen:
Studienkreis mit Thomas Fredrich - wird eventuell von Dr. Ruth Fischer vertreten: "Themen aus der Geheimlehre"
Studienkreis mit Michael Schulz: "Qi Gong, eine Methode zur Erweiterung des Bewusstseins und Stärkung der Gedankenkraft"
Diskussion mit Matthias Wenger: "Sind wir Pazifisten?" Basis ist der gleichnamige Artikel von Tim Boyd, erschienen im Theosophist, ergänzt um Thesen von Matthias
Abendprogramm: Dokumentarfilm One Fire in 2 Teilen  
Generalversammlung am 07.07.2026
mit Neuwahlen der Vorstandschaft

Anmeldung/Reservierung: Walter Wiesmann: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Montag, 15.06., 19.00 Uhr: Studienkreis zum Thema: "Gibt es einen freien Willen?"
Nach einem kleinen Impulsvortrag diskutieren wir gemeinsam zum Thema
Beiträge der Teilnehmer zum Thema sind herzlich willkommen!

Montag, 18.05., 19.00 Uhr - online: Gedenken zum Weißen Lotustag 
mit ausgewählten Texten

0a55609c 50a9 3463 ce9c da808f7665d9 2
Foto: TS-ADYAR.org
In Ihrem Testament hat Helena Petrova Blavatsky darum gebeten, jedes Jahr an ihrem Todestag, dem 8. Mai (1891), zusammen zu kommen, um aus dem Buch von Sir Edwin Arnold ‘Die Leuchte Asiens’ und aus der ‘Bhagavad-Gita’  zu lesen.

Dieser Aufforderung wollen wir bei unserer Zusammenkunft nachkommen.
Es können gerne Vorschläge zu bestimmten Textabschnitten eingereicht oder zum Vortragen vorbereitet werden.

Montag, 20.04., 19.00 Uhr - online: Prof. Dr. Andreas de Bruin
„Farbmalerei und die Ausrichtung des Denkvermögens"
Weiterführendes zu Andreas de Bruin: https://www.andreasdebruin.com/https:/www.arte.tv/de/videos/128833-002-A/twist/https://achtsamehochschulen.de/prof-dr-andreas-de-bruin/https://hm.edu/meditationsmodell
Seit 2024 vertieft Andreas de Bruin anhand seiner Farbfeldmalerei die Bedeutung der Ausrichtung des Denkvermögens bei Achtsamkeits- und Meditationspraktiken.
Die Idee hinter den Bildern 
Außer bei der holistischen Darstellungs- weise bestehen die Bilder aus unterschiedlichen Farbflächen und einer Mittellinie. Die rechteckigen Flächen weisen dabei auf verschiedene Bewusstseins- und Erkenntnisebenen hin. Im äußeren Bereich stehen die drei Flächen für die Werkzeuge der Persönlichkeit: Denken, Fühlen und Körper. Die Mittelinie symbolisiert die Ausrichtung des Denkvermögens. Hier sind unsere Gedanken ruhig und der Geist ist still. Eine klare Linie, von der aus man sich in zwei Richtungen bewegen kann – nach innen (links/oben) und nach außen (rechts/unten). Dies ist in den Bildern womöglich die wichtigste Aussage: Wir können unser Denkvermögen bewusst auf die innere Ebene ausrichten und uns auf diese Weise mehr mit unserer Seele, unserem inneren, unveränderlichen Wesen, verbinden. 
Andreas de Bruin promovierte in Ethnologie an der LMU München und wurde 2006 Professor für Ästhetische Medien an der Hochschule München. Er ist Gründer und Leiter des Münchner Modells "Achtsamkeit und Meditation im Hochschulkontext". Seine Lehrgebiete sind Achtsamkeit und Meditation, Intuition, Wirkungsdimensionen ästhetischer Medien, Begabung/Hochbegabung.

Weitere Info unter: www.andreasdebruin.com

Montag, 16.03., 19.00 Uhr - online: Matthias Wenger
„Varanasi - Die heilige Stadt am Ganges und die Mysterien Indiens“, mit Bild -Präsentation

Varanasi

Mehr als eine Milliarde Menschen auf dem indischen Subkontinent betrachten die hinduistische Religion als ihre spirituelle Heimat. Für H.P. Blavatsky und z.B. Annie Besant waren Mythen und Philosophien Indiens wichtige Quellen spiritueller Erkenntnis. Hier wirkten auch die Meister der frühen Theosophie, hier wuchs und gedieh die theosophische Bewegung mit dem Zentrum Adyar in Südindien.
Vor einem Jahr konnte Matthias Wenger Varanasi besuchen, die heilige Stadt der Hindus in der Ganges-Ebene, in der man dem Hinduismus in seiner lebendigen Erscheinung zu begegnen vermag. Von seinen Beobachtungen und Erlebnissen möchte er uns gern berichten!
Matthias Wenger ist uns als nationaler Sprecher aus zahlreichen Vorträgen bekannt, aus seinen Beiträgen im Adyarheft, zur Sommertagung und zu dieser Online-Serie. Auf seine Bücher sei hingewiesen: "Woran glaubten eigentlich die Germanen" und "Vom himmlischen Buch zum Weltgedächtnis".

Daniel CaldwellDie geheimnisvolle Welt der Helena Petrovna BlavatskyMontag, 16.02., 19.00 Uhr - online: Manuela Kaulich
„Helena Blavatsky - Augenzeugenberichte"
Helena Blavatsky, die Mit-Gründerin der Theosophischen Gesellschaft ist sehr häufig falsch verstanden und noch viel häufiger schlecht behandelt oder verunglimpft worden. In seinem Buch „Die geheimnisvolle Welt der Helena Petrovna Blavatsky" kommen Zeitzeugen zu Wort, deren Aufzeichnungen Daniel Caldwell in mühevoller Arbeit zusammengetragen, Dr. Edith Zorn für uns ins Deutsche übersetzt und Dr. Peter Michel in der Edition ADYAR veröffentlicht hat. Im Vortrag werden einige wichtige Stationen im Leben Madame Blavatskys anhand solcher Zeugenberichte und auch anhand der Mahatma Briefe behandelt.   
Manuela Kaulich ist Generalsekretärin der Theosophischen Gesellschaft Adyar seit Sommer 2008.

 

 

Montag, 19.01., 19.00 Uhr - online: Armin Bareither u. Manuela Kaulich Daskalos Ausschnitt
kurze Einführung und Gespräch zu „Daskalos, der Meister von Strovolos“
Dr. Stylianos Atteshlis, der Magus von Strovolos, oder Daskalos = Meister, wie er auf Zypern üblicherweise genannt wurde, war einer der ganz Großen im letzten Jahrhundert. Seine Lehren nannte er Theosis, seine Schüler Wahrheitssucher. Besonders seine Heilungen sind faszinierend und unglaublich, wäre da nicht noch mehr. Durch die Bücher von Kyriacos C. Markides wurden seine esoterischen Lehren, seine Parabeln und Botschaften weltweit bekannt gemacht, zu bekannt, zu freizügig, zu öffentlich, wie der Meister meinte. Fortan veröffentlichte er selbst in Schriften und Lektionen. Seine Tochter Panayiota Theotoki-Atteshli übernahm nach seinem Tod die Veröffentlichung seiner und seiner Schüler Lehren und Übungen.
Armin Bareither und Manuela Kaulich sind Mitglieder der Gruppe Feuriger Drache in Lappersdorf.

 


facebook button