Viele Wege führen zur Theosophie

Informationen zu Dr. Ruth Charlotte Fischer, ergänzend zu ihrem Vortrag am Montag, den 12.04.21, um 19.00 Uhr:
„Die Welt um uns - der Geist in uns" - Konzentration und Meditation als Aufgabe
VIELE WEGE FÜHREN ZUR THEOSOPHIE
Es war so gegen Ende der 80-er des letzten Jahrhunderts, dass rein zufällig (!), nach einem stressigen Tag in einem internationalen Konzern, ich den Film „Zwischenleben“ mit Shirley MacLaine in einem dritten Fernsehprogramm sah. Der Film über eine spirituelle Reise in Peru ist heute noch im Internet abrufbar und hat begeisterte Zuschauer. Das dem Film zugrunde liegende Buch und noch weitere von Shirley MacLaine kaufte ich mir umgehend. Darin las ich über Shirley MacLaines Bewunderung für Edgar Cayce. Viele Bücher waren damals ins Deutsche übersetzt und auf dem Markt. Auch diese kaufte ich und habe sie noch heute. Faszinierend, was der „Schlafende Prophet“, so der Titel eines biografischen Buches, alles vermochte. Bei Cayce wurde mit dem Blick auf Deutschland die spirituelle Tätigkeit eines Rudolf Steiner erwähnt, dessen Namen ich zum ersten Mal hörte. Rudolf Steiner schrieb sehr viel, nicht alle Bücher erwarb ich, aber anscheinend doch die Wesentlichen. Ein Buch trug den Titel „Theosophie“, womit wieder ein mir bis dahin Unbekanntes vor mir lag. Wenig habe ich in dem Buch verstanden, aber meine Neugier und Wissbegier waren geweckt. Wikipedia gab es damals noch nicht, um erste Informationen zu dem Thema einzuholen. Auch kam ich nicht auf den Gedanken, der Anthroposophie nachzugehen, die mir ebenfalls damals unbekannt war. Vielmehr ging ich davon aus, dass es sicher in dem Vereins-Deutschland irgendwo auch bezüglich der Theosophie etwas „Vereinsähnliches“ geben könnte. Mehr oder weniger gezielt schaute ich ins Frankfurter Telefonbuch - und wurde fündig. Es gab da eine „Theosophische Informationsstelle“ mit Nummer und Adresse. Sie gehörte zur „Theosophischen Gesellschaft in Deutschland“, kurz TGD. Nun - damit war ich seit 1998 „drin“ in der Theosophie. Später dann wurde ich Mitglied der „Adyar Gesellschaft“. Alles geschah nebenberuflich und dauerte seine Zeit.

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